Die Vernissage zur Ausstellung „Geformt aus Feuer und Stein – Der Westerwald in Fotografie und Keramik“ war ein großartiges Event. Weit über 100 Gäste sind zur Ausstellungseröffnung am Samstag, dem 28. Februar 2026, um 15:00 Uhr ins Roentgen-Museum Neuwied gekommen. Der Eröffnungssaal war vollständig gefüllt, sodass zahlreiche Gäste sogar außerhalb des Saals stehen mussten. Vielen Dank an alle Gäste für ihr Kommen.
Der Westerwald wurde in großformatigen Bildern porträtiert. Ich habe hierzu über 30 Werke ausgestellt, das größte Format beträgt 120 × 80 cm. Inhaltlich zeigt die Ausstellung die landschaftliche Vielfalt des Westerwaldes, seine Ortschaften, Industrierelikte sowie seine vulkanische Vergangenheit. Zu den Motiven zählen unter anderem der Druidenstein, Kloster Ehrenstein, die Abtei Marienstatt, der Malberg in Hausen, das Wiedtal, die Caaner Schweiz und die Holzbachschlucht. Ergänzend zu den Bildern sind Informationen zu den jeweiligen Orten zu finden, versehen mit QR-Codes, über die weiterführende Inhalte abrufbar sind. Viele Aufnahmen präsentieren außergewöhnliche Perspektiven aus der Drohnenansicht.
Die beiden Keramikkünstler Andreas Hinder und Martin Goerg aus Höhr-Grenzhausen zeigen zahlreiche spannende Objekte: Martin Goerg präsentiert archaisch geformte Plastiken aus Westerwälder Steinzeugton, während Andreas Hinder mit faszinierenden keramischen Tierplastiken beeindruckt. Die Werke fügen sich harmonisch in die Ausstellung ein. Die von der Basalt-AG aus Linz geliehenen Basalt-Exponate veranschaulichen eindrucksvoll die geologische Grundlage des Westerwaldes und verbinden Fotografie, Landschaft und Keramik zu einem stimmigen Gesamtbild – Erdgeschichte wird hier lebendig.
Die Vernissage wurde vom Landrat Achim Hallerbach eröffnet. Im Anschluss führte Museumsleiterin Jennifer Stein mit ihrer Einführungsrede in die Ausstellung ein. Danach erfolgte die Preisverleihung des Fotowettbewerbs. Die drei besten Bilder wurden bereits im Museum präsentiert, die Platzierungen jedoch erst während der Vernissage bekannt gegeben. Der dritte Platz ging an Thomas Flickinger mit seiner Aufnahme „Westerwälder Seenplatte im Winter“. Den zweiten Platz belegte „Herbst an der Nister“ von Klaus Breitkreuz. Der erste Platz und damit das Siegerbild ging an Britta Hilpert mit „Die Alarmstange auf dem Köppel im Nebelmeer“.
Den Abschluss bildete meine audiovisuelle Multivisionsshow „Die schönsten Orte im Westerwald“. Nach einer Einführung in den Westerwald nahm der Film die Besucher mit auf eine stimmungsvolle Reise durch beeindruckende Landschaftsaufnahmen aus der gesamten Region. Zahlreiche Orte wurden mithilfe von Drohnen zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Tagesstimmungen festgehalten. Ein Film, der die Begeisterung für den Westerwald weckt. Im Anschluss gab es einen regen Austausch mit vielen Gästen.
Danke an David Vogt (davidvogtphotography.com) für die Bilder, einige Fotos waren aber noch eigene Smartphonefotos.





















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